Am neunten Turniertag der
Deutschen Billard Meisterschaft 2025, die vom 14. bis 23. November in
Bad Wildungen stattfindet, standen heute zahlreiche spannende
Begegnungen auf dem Programm. Besonders die Akteure des Norddeutschen
Billard-Verbands wussten sich erneut eindrucksvoll in Szene zu
setzen.
ZDM 10-Ball Herren
Verliererqualifikation
Jan-Henrik Wolf (PBC The Gamblers) – Lukas Röse (1. BC Halle) 6:1
Wolf ließ seinem Gegner kaum Luft zum Atmen und zog souverän in die Hauptrunde ein. Nach einem klaren 5:0-Zwischenstand war die Partie praktisch entschieden – ein verdienter Sieg für den Norddeutschen Vertreter.
Achtelfinale
Valentin Schmitz (BC Queue Hamburg) – Julian Schreck (TuS Makkabi Frankfurt) 7:6. Ein echter Thriller! Schmitz startete stark, verlor aber zwischenzeitlich den Faden und lag 4:6 zurück. Mit Nervenstärke kämpfte er sich zurück und drehte das Match – ein spektakuläres Comeback.
Jan-Henrik Wolf (PBC The Gamblers) – Marcel Brademann (PBC Red Lion) 7:5
Wolf setzte seine Siegesserie fort. Nach wechselndem Verlauf und mehreren Führungswechseln sicherte er sich mit präzisem Stellungsspiel den Einzug ins Viertelfinale.
Mario Stahl (BC Queue Hamburg) – Hannes Stiller (1. BC Halle) 7:2
Ein klarer Erfolg für Stahl, der in bestechender Form auftrat. Früh erspielte er sich eine komfortable Führung und ließ dem Sachsen-Anhalter keine Chance.
Viertelfinale
Valentin Schmitz (BC Queue Hamburg) – Jan-Henrik Wolf (PBC The Gamblers) 7:6
Ein verbandsinternes Duell auf höchstem Niveau! Beide Spieler lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst im entscheidenden Rack setzte sich Schmitz hauchdünn durch – ein wahrer Krimi unter Norddeutschen.
Mario Stahl (BC Queue Hamburg) – Hendrik Franke (1. PBC Mahlow) 7:5
Stahl bewies erneut Klasse. Nach ausgeglichenem Beginn zog er in der Schlussphase davon und sicherte sich verdient den Halbfinaleinzug.
ZDM 10-Ball Damen
Verliererqualifikation
Petra Hoffmann (BC Fair Players) – Merle Schmitz (PBC The Gamblers) 5:2
Für die junge Hamburgerin war in dieser Partie leider Endstation. Nach gutem Start geriet sie zunehmend unter Druck und musste sich schließlich geschlagen geben.
Achtelfinale
Vivien-Kathy Schade (BC Queue Hamburg) – Petra Hoffmann (BC Fair Players) 6:2
Schade spielte souverän und ließ Hoffmann kaum Chancen. Nach kurzer Schwächephase beim Stand von 3:2 fand sie zurück zu ihrer Linie und gewann sicher.
Viertelfinale
Chantal Stadler (BSV Langenfeld) – Vivien-Kathy Schade (BC Queue Hamburg) 5:6
Ein packendes Duell mit ständigem Führungswechsel. Schade zeigte mentale Stärke und behielt im Entscheidungsspiel die Nerven – Halbfinale!
ZDM 10-Ball Ladies
Achtelfinale
Monika Jarecki (BC Queue Hamburg) – Antoinette Greub (BC Colours Düsseldorf) 4:0
Ein Start-Ziel-Sieg für Jarecki. Die Hamburgerin dominierte von Beginn an und ließ ihrer Gegnerin keine Chance auf ein Comeback.
Viertelfinale
Jasmin Rüchel (SGT Grafenwald) – Monika Jarecki (BC Queue Hamburg) 4:5
Ein Spiel voller Spannung und Emotionen. Rüchel führte 3:1, doch Jarecki kämpfte sich Punkt für Punkt zurück und drehte die Partie im Decider – ein großartiger Auftritt!
ZDM Snooker Herren
Achtelfinale
Alexander Widau (1. SC Mayen-Koblenz) – Loris Lehmann (BC Break Lübeck) 3:0
Für den Norddeutschen Lehmann war gegen den stark aufspielenden Widau nichts zu holen. Besonders der erste Frame ging klar verloren – ein deutlicher Sieg des Favoriten.
Manuel Ederer – Robin Otto (SC Hamburg) 3:2
Ein echter Thriller am Snookertisch! Otto vom SC Hamburg kämpfte sich nach 0:1-Rückstand zurück, glich mehrfach aus, musste sich aber am Ende knapp geschlagen geben. Ein starker Auftritt trotz Niederlage.
ZDM Eurokegel
Gruppe A
Georg Nachtmann (BC Wedel) – Heinz Niesen (BSC Merzenich) 2:0
Nachtmann startete furios in das Turnier. Nach anfänglichem Rückstand drehte er beide Sätze mit präzisen Serien und gewann souverän.
André Hehne (BC Empor Freiberg) – Georg Nachtmann (BC Wedel) 2:0
In der zweiten Begegnung musste Nachtmann eine klare Niederlage hinnehmen. Hehne dominierte das Spiel und ließ dem Norddeutschen kaum Chancen.
Gruppe C
Hans-Jörg Schröder (BC Wedel) – Thomas Wember (BC Grün-Weiß Wanne) 2:0
Schröder überzeugte mit sicherem Spiel und gewann beide Sätze deutlich. Ein optimaler Start in den heutigen Tag der Gruppenphase.
Hans-Jörg Schröder (BC Wedel) – Christopher Pleyer (BC Empor Freiberg) 1:2
Nach starkem Beginn musste Schröder den Ausgleich hinnehmen und verlor schließlich knapp im dritten Satz – ein spannender Schlagabtausch mit unglücklichem Ausgang.
Viertelfinale
Hans-Jörg Schröder (BC Wedel) – Marcel Baumann (BC Rothebusch) 3:2
Ein nervenaufreibendes Duell über volle Distanz. Schröder zeigte Kämpferherz und entschied die Partie nach wechselhaftem Verlauf im letzten Satz zu seinen Gunsten.
Eric Baldermann (SV Dresden-Reick) – Georg Nachtmann (BC Wedel) 3:1
Nachtmann stemmte sich gegen die Niederlage, konnte aber nur einen Satz für sich entscheiden. Trotzdem ein starkes Turnier für den Wedeler.
Fazit
Der Norddeutsche Billard-Verband präsentierte sich am 22. November 2025 erneut stark. Mit mehreren Halbfinaleinzügen in den Pooldisziplinen und einem Viertelfinalerfolg im Eurokegel bleibt der Norden im Titelrennen prominent vertreten. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Valentin Schmitz, Mario Stahl, Vivien-Kathy Schade und Hans-Jörg Schröder, die mit beeindruckender Nervenstärke ihre Matches entschieden.